Gemeindeleitung

Pastor Kornelius Sterzer

 
Ich bin mit 9 Geschwistern in einer christlichen Familie aufgewachsen und als ich 7 Jahre alt war, sind wir von Russland nach Deutschland ausgewandert. Ich habe gerne gekämpft und hatte zu allem meine Meinung und diese teilte ich auch mit 14 Jahren insbesondere mit, als ich mich gegen Gott und seine Gemeinde entschied. Alles, was ich bisher über Gott gelernt hatte, konnte ich nicht erfüllen, die Ansprüche waren zu hoch für mich und ich entschied mich gleichgültig zu werden. Mein Leben fühlte sich zu diesem Zeitpunkt schon wie die Hölle an, deswegen war es mir egal, wie es weitergehen würde. Für mich wurde der Glaube an Gott zur Achterbahnfahrt, mal entschied ich mich dafür und dann auch wieder dagegen, die Widersprüchlichkeit von Christen und deren Umgang miteinander hat mich immer wieder aus der Bahn geworfen. Erst als ich mein Leben vor die Wand gefahren hatte, schrie ich zu Gott und bat ihn um Hilfe. Diese Hinwendung zu Gott war anders als davor, weil ich mich unabhängig vom Verhalten der Menschen einfach entschied, an ihm festzuhalten und mich von ihm tragen zu lassen. Seit dieser Entscheidung habe ich unzählige Wunder erlebt und Gottes Eingreifen in mein persönliches Leben, auch in Krisen, erfahren können. Durch ihn war es mir möglich eine Ausbildung zum Krankenpfleger zu machen, in der ich jetzt auch noch teilzeitig tätig bin. Darüber hinaus durfte ich auch noch eine Pastorenausbildung machen und als Leiter dieser Gemeinde eingesetzt werden. Kein Tag ist wie der andere, mein Erlöser, Jesus Christus, hat mich befreit von Süchten und mich reich gesegnet mit einer wunderbaren Ehefrau, mit einer Familie (5 Kinder) und mit einer Gemeinde, die mich sowohl bereichert wie auch herausfordert. Nun ist mein Lebensmotto: „Denn für mich ist Christus das Leben, und das Sterben ein Gewinn.“ Um nichts in der Welt würde ich die Beziehung zu Jesus wieder eintauschen und genau dieses Erlebnis wünsche ich jedem Menschen!

 

Pastor Nadja Sterzer

 

Meine Mutter und meine Großmutter waren sehr gottesfürchtige Frauen und haben mir schon von klein auf Gottes Wort und Glauben vermittelt. Für mich war schon immer klar, dass ich mit Gott leben wollte und ich versuchte auch mit allem, ihm gehorsam zu sein, woran ich auch oft verzweifelte. Im September 1982 ließ ich mich in einem See taufen, das war ein besonderer Tag in meinem Leben. Obwohl ich seit meiner Kindheit christlich erzogen wurde, bin ich die Schritte der Bekehrung und der Taufe sehr bewusst im Glauben gegangen. Es war ein Weg, den ich mit dem Herzen und dem Verstand gegangen bin.Mein Glauben wurde dann später sehr auf die Probe gestellt, als sich Krisen anbahnten in meiner Familie und Ehe. In dieser Zeit als ich voller Zweifel und Angst war, hat Gott mich liebevoll getragen und mich neu an sein Herz gezogen. Ich durfte einfach erfahren, wie groß Gottes Gnade ist und dass es tatsächlich bedingungslose Liebe gibt. Das war und ist für mich eine der wunderbarsten Entdeckungen, die ich machen durfte, dass Gott uns liebt, auch wenn wir zu nichts mehr selbst in der Lage sind. Ich bin ihm sehr dankbar, er hat einen Plan für mich, den er mir nach und nach offenbart. Die Wege des Herrn sind unergründbar und so ist es dazu gekommen, dass ich als Pädagogin meine Kenntnisse und jahrelange Erfahrungen auf eine andere Art und Weise nutzen darf, nämlich bei unseren 2 leiblichen und 3 angenommenen Kindern. Außerdem hat Gott mich noch etwas Weiteres lernen lassen, was ich mir niemals vorstellen konnte, er hat mich zur Pastorin werden lassen.Er gestaltet mein Leben besser, als ich es mit all meinen Bemühungen und Plänen jemals hätte machen können. Für ihn möchte ich leben und deswegen möchte ich mit dem Worten aus Psalm 73,26 abschließen: „Auch wenn ich Leib und Leben verliere, du, Gott, hältst mich; du bleibst mir für immer!“.

 

Alex Zeiser-Rasumak

 
1993 bin ich mit 9 Jahren mit meiner Familie nach Deutschland gekommen. In meiner Kindheit und im Teenegeralter hatte ich viel Kontakt zu meiner Uroma, die ebenfalls mit uns nach Deutschland gekommen war. Sie hat mir öfters Geschichten aus der Bibel vorgelesen, diese fand ich immer sehr spannend. Außerdem hatte sie mich immer wieder ermutigt, Jesus zu suchen und ihn nicht aus den Augen zu verlieren, unabhängig von den Umständen.
Schon als Kind war ich sehr von dem menschlichen Körper fasziniert, im Besonderen über die Interaktion zwischen Seele und Körper. Das Schöpfungswerk Gottes begeisterte mich schon immer, ich hatte aber über den Schöpfer selbst nicht viel gewusst. Mit der Zeit hatte ich gewisse religiöse Vorstellungen von Gott, eine Begegnung mit ihm fehlte aber.
Meinen ersten Kontakt mit der Christengemeinde Licht der Hoffnung hatte ich im Jahr 2004. Die gehörten Predigten in den Gottesdiensten und das gelesene Wort aus der Bibel hatte mich im Laufe der Zeit immer mehr angesprochen, es war lebendig für mich und hat mir die Augen für die Wahrheiten Gottes, den Rettungsplan Gottes durch Jesus Christus und die Beweggründe der sündigen Natur des Menschen geöffnet.
Nach ca. einem Jahr fragte mich Gott, als ich abends im Auto unterwegs war, ob ich ihm folgen will. Ich antwortete ihm „Ja“ und seit dem fing ein neuer Zeitabschnitt in meinem Leben an, in dem ich mit Gott durch Höhen und Tiefen gegangen bin. In dieser Zeit berührte mich Gott und zeigte mir seine vergebende Liebe, als ich ihm die Sünden bekannte.
Von 2005 bis 2011 studierte ich im Bereich des Ingenieurwesens Maschinenbau in Gießen. Während meines Studiums lernte ich immer mehr auf Gott zu vertrauen und aus der Verbindung mit ihm Kraft zu schöpfen. Damals hab ich Gott auf verschiedenste Art und Weise in meinem Leben erlebt, wie er mich geführt und mir beigestanden hat.
Das Leben mit Jesus hat meine Augen auch für das Musizieren geöffnet, mit Gottes Hilfe lernte ich Schlagzeug spielen und darf jetzt im Lobpreisteam mitwirken.
Seit 2012 bin ich ein Teil der Gemeindeleitung.
Im Juni 2011 habe ich meine Frau Kristina geheiratet, die ich seit März 2005 kenne. Wie Gott uns zusammengefügt hat, ist ein Zeugnis für sich und ein Wunder Gottes in meinen Augen. Zusammen dienen wir nun Gott in seinem Leib der Gemeinde Jesu Christi und vor kurzem sind wir durch die Gnade Gottes auch Eltern geworden.
Als Familie wollen wir an dem Wort aus Josua 24,15 festhalten: „Ich aber und meine Familie, wir wollen dem Herrn dienen.“

 

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